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Allgemein

 

 

17Nov

S-Bahnhaltestelle für Bostelbek !

Schon seit Jahrzehnten ist eine S-Bahnanbindung der Siedlung Bostelbek im Gespräch. Dementsprechend sieht der gültige Flächennutzungsplan eine S-Bahn-Station westlich der A 7 vor, etwa in der Mitte zwischen den vorhandenen S-Bahnstationen Heimfeld und Neuwiedenthal. (siehe Bild)

Bereits beim Bau der S-Bahn-Strecke in den frühen 80er Jahren war dort ein Bahnhof als Ersatz der damals bestehenden Bahnhöfe Hausbruch und Tempowerk vorgesehen. Diese seinerzeitigen Planungen hatten ihren guten Grund. Denn mit fast sieben km Entfernung und fünf Minuten Fahrtzeit zwischen den beiden S-Bahnstationen handelt es sich um eine für städtische Verhältnisse unangemessen lange Bahnstrecke ohne Station. Ein Bedarf für eine solche neue S-Bahnstation ist heute offensichtlicher denn je.

In Bostelbek selbst leben heute ca. 1500 Menschen, unter denen viele jüngere Leute gerne den ÖPNV nutzen. Von einer S-Bahnstation profitieren würden aber auch Anwohner aus Heimfeld südlich der B73 und aus dem Bereich des Hausbrucher Moor. Damit existiert bereits eine erhebliche Zahl potenzieller Nutzer, die ohne Anreise mit dem Pkw hier die S-Bahnstation nutzen würden bzw. könnten.

Neben den Menschen, die im Einzugsreich wohnen sind es vor allem auch die heute und künftig dort arbeitenden Menschen, die von einer S-Bahnanbindung profitieren würden. Schon heute sind bei den in Bostelbek ansässigen Unternehmen schätzungsweise 3000 Menschen beschäftigt. Weitere Neuansiedlungen, wie etwa eine Brauerei und Erweiterungen von bestehenden Unternehmen (zum Beispiel hit- Technopark) stehen in naher Zukunft an. Allein Mercedes plant eine Aufstockung von ca. 200 Mitarbeitern am Standort.

Dabei ist auch die Parkplatzsituation sehr kritisch, da die meisten in Bostelbek arbeitenden Menschen heute mit dem Pkw anreisen, was mit einer zeitgemäßen S-Bahnanbindung vermieden werden könnte. Ebenfalls könnte eine S-Bahn-Station in Bostelbek maßgeblich dazu beitragen, den ohnehin unzureichenden Busverkehr zu entlasten. Bei Schichtwechseln in den Unternehmen sind die Busse heute regelmäßig überfüllt.

Nicht zuletzt würde die so wichtige Erreichbarkeit der sozialen Einrichtungen im Einzugsbereich deutlich verbessert. Neben Beschäftigen und Besuchern der Helios Klinik (Mariahilf) würden vor allem auch die vielen behinderten und mobilitätseingeschränkten Menschen, die in den Elbe-Werkstätten tätig sind, endlich von einem zeitgemäßen ÖPNV-Angebot profitieren.

Zudem ist neben einer neuen S-Bahnhaltestelle es auch die Errichtung einer ebenfalls im Flächennutzungsplan vorgesehenen P&R-Anlage ins Visier zu nehmen. Denn ein P&R-Haus mit etwa 1.000 Plätzen direkt neben der Station könnte eine starke Nachfrage aus dem südlichen Hamburger Umland bedienen. Über die nahe gelegene Autobahn wäre eine Anfahrt relativ einfach möglich.

Wir Sozialliberale wollen und beantragen daher, dass die Realisierung einer S-Bahn-Station für Bostelbek erneut geprüft wird. Dabei ist auch auszuloten, inwieweit am Standort der Bau einer P&R-Anlage in Betracht kommt.

20Okt

Selbst etwas tun: Beet-Patenschaft übernommen

Ich habe zum 01.Oktober eine Patenschaft für eine Grünfläche übernommen. Während ich sonst meist über politische Anträge versuche, etwas für Harburg und sein Erscheinungsbild zu tun, bin ich dieses Mal direkt aktiv geworden. Das hatte ich schon länger mal vor und jetzt habe ich es umgesetzt.

Denn die Gestaltung des öffentlichen Raums ist ein wichtiger Baustein für ein lebenswertes Quartier. Seitens der Stadt gibt es zu wenige Mittel, um attraktives Straßenbegleitgrün zu unterhalten.
An der Ecke Meyerstraße/Bansenstraße in Heimfeld habe ich in der Nähe meines Wohnorts eine geeignete Fläche gefunden, die ansonsten nur brach liegt.

Mir geht es dabei neben der optischen Aufwertung des Straßenraums auch darum, kleine Naturräume in dicht besiedelten Teilen unserer Stadt zu schaffen. So habe ich bei der Auswahl der Pflanzen darauf geachtet, nachhaltige Stauden zu setzen, die jedes Jahr wieder blühen. Besonderen Wert habe ich darauf gelegt, bienenfreundliche Blütenpflanzen zu wählen, die jetzt im Herbst noch blühen. Das erste Ergebnis ist auf dem Foto zu sehen. Der Herbst hat das Beet voll im Griff.

Das Bepflanzen und Pflegen macht Spaß. Leicht entstehen bei der Arbeit auch neue Kontakte zu Nachbarn, die sich über das neue Erscheinungsbild der Fläche freuen. Das ist eine gute Motivation. Vielleicht gelingt es auf diese Weise sogar, mehr Straßenbegleitgrünflächen aufzuwerten. Denn: Jeder kann eine solche Beet-Patenschaft übernehmen, wie ich es hier gemacht habe.

Eine solche Patenschaft muss beim Bezirksamt beantragt werden. Das Bezirksamt hilft bei der Vorbereitung der Fläche und gibt Hinweise und Tipps zur Gestaltung. Zu beachten ist stets, dass die Wuchshöhe der gesetzten Pflanzen im Straßenrandbereich aus Gründen der Verkehrssicherheit 80 cm nicht übersteigen darf. Wer selbst eine Beet-Patenschaft in seinem Quartier übernehmen möchte, wende sich an das Bezirksamt, Abteilung Stadtgrün: Tel: +49 40 428 71-3376 oder per Mail an: Stadtgruen@harburg.hamburg.

27Sep

U4-Verlängerung nach Harburg: Machbarkeitsstudie auf Initiative der NL hin endlich beschlossen

Beim dritten Anlauf war es endlich erfolgreich. Nach dem Ende der SPD/CDU-Koalition im Bezirk konnten sich die Sachargumente gegenüber dem Machtgebaren der GroKo-Parteien durchsetzen. Gegen die Stimmen der SPD, aber mit Unterstützung aller anderen Parteien wurde der Antrag von uns Neuen Liberalen, die Sozialliberalen (NL) für eine Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der U4 nach Harburg endlich beschlossen.

Die Zeit dafür ist lange überfällig. Die Senate der letzten 10 Jahre haben hier zukunftsweisende Innovationen in die Verkehrsinfrastruktur verschlafen. Nun, sehr spät endlich das wichtige Signal für den Sprung über die Elbe. Denn mit dem Plan des Senats, Teile des Kleinen Grasbrook für Wohnungsbau zu erschließen, ist es endgültig unübersehbar: Wir brauchen die U4 in Hamburgs Süden.

Der weitere deutliche Bevölkerungszuwachs in Wilhelmsburg und Harburg sowie die lange bestehenden Kapazitätsengpässe der S-Bahn machen eine weitere Schienenverbindung in den Hamburger Süden dringend erforderlich. Die Überlastung der S-Bahnstrecke nach Harburg ist lange Alltag. Täglich fast 130.000 Pendler nutzen bereits heute die Strecke in Richtung Hauptbahnhof an Werktagen. Der Einwand der SPD, die Bezirksversammlung entscheidet das letztlich nicht und solle es deshalb auch nicht fordern, ist absurd. Mit diesem Argument könnte man jedes bezirkspolitische Engagement weitgehend einstellen.

Dass es bei nicht reicht, die bestehende S-Bahnverbindung zu stärken, ist offensichtlich. Den weiterhin stetig steigenden Fahrgastzahlen (+1,4 %) kann mit einer zusätzlichen S32-Linie allein nicht begegnet werden. Zudem würden mit dem Bau einer U4 völlig neue Wohngebieten optimal für den ÖPNV erschlossen werden. Allein in Wilhelmsburg sind ausgedehnte neue Wohngebiete im Bereich der durch die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße frei gewordenen Flächen vorgesehen. Die Rede ist von bis zu 5.000 Wohnungen mit circa 10.000 bis 15.000 neuen Bewohnern. Die gesamte Einwohnerzahl von Wilhelmsburg steigt damit auf weit über 60.000. Planungen für eine Weiterführung der U4 von den Elbbrücken nach Süden sind dringender denn je.
Eine kluge Stadtentwicklungspolitik würde ohnehin andere Wege gehen und dem Bedarf für den ÖPNV stets einen Schritt voraus sein. Denn eine gute Verkehrsanbindung ist ein Pfund mit dem eine Stadt wuchern kann.

Die Ausführungen des SPD-Abgeordneten Fuß machten deutlich, dass die SPD offenbar vergessen hat, was sie selbst vor vier Jahren im ihrem ehemaligen Harburger Koalitionsvertrag vereinbart hatte. Dort heißt es: „Auch im öffentlichen Personennahverkehr ist der Sprung über die Elbe möglich. Bei der Planung der zukünftigen U-Bahnlinien werden die Koalitionspartner darauf hinwirken, dass auch geprüft wird, ob und wie eine Verlängerung der U4 über Wilhelmsburg bis nach Harburg realisiert werden kann.“
Geschehen ist das bis heute nicht.

17Sep

Beet- und Grünpatenschaften fördern – Menschen motivieren – öffentlichen Raum aufwerten

Wir als Sozialliberale wollen, dass Beet-Patenschaften in Harburg mehr gefördert werden. Unser Antrag in diese Richtung war auf Anhieb erfolgreich.

Die Bezirksverwaltung ist jetzt beauftragt, zeitnah ein umsetzbares Förderkonzept zu entwickeln mit dem Ziel, die Übernahme von Grün- und Beetpatenschaften im Bezirk Harburg auszuweiten. Dabei soll vor allem auch der derzeitige Internetauftritt zum Thema überabeitet und deutlich informativer und attraktiver gestaltet werden. Denn viele Menschen ärgern sich über das oft vernachlässigte Erscheinungsbild von Grün- und Freiflächen auch in Wohngebieten. Zugleich gibt es viele Menschen, die gerne ein Stück öffentlicher Stadtnatur vor Ihrer Haustür mit gestalten, hegen und pflegen würden.

Beet- oder Grünpatenschaften sind in Hamburg und speziell auch im Bezirk Harburg durchaus möglich. Allgemein bekannt ist diese Möglichkeit jedoch nicht. Dabei bietet eine solche Initiative eine gute Gelegenheit für die Menschen das Ortsbild selbst zu verbessern und einen kleinen Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Kleinklimas für Pflanzen und Tiere zu leisten.

Viele Städte in Deutschland erlauben nicht nur solche Patenschaften, sondern motivieren engagierte Bürgerinnen und Bürger, eine Patenschaft für ein Beet oder eine Grünfläche an Straßen, Grünanlagen oder auf Plätzen zu übernehmen. Eines von vielen Beispielen ist die Stadt Köln, die im Rahmen ihres Internetauftritts ausdrücklich zur Übernahme von Beet- und Grünpatenschaften aufruft.

Der Internetauftritt des Bezirks Harburg zum Thema erschöpft sich in der Angabe der zuständigen Stelle. So ist es wenig verwunderlich, wenn die Anzahl der seltenen Beet-Patenschaften in den letzten Jahren weiter rückläufig zu sein scheint. So gab es Presseberichten zufolge vor einigen Jahren immerhin allein im Phoenix-Viertel noch 10 funktionierende Beet-Patenschaften. Nach der Schließung des Stadtteilbüros im Rahmen der Förderung als Sanierungsgebiet ist diese Zahl angeblich auf nunmehr drei Patenschaften gesunken. Dies ist sehr bedauerlich, da vor allem eine attraktive Gestaltung des öffentlichen Raums ein zentraler Baustein für eine lebenswerte Stadt ist. Diesen Trend gilt es daher umzukehren. Gezielte und gestreute Information und ggf. gezielte Anreize könnten hier helfen.

19Jun

Weiterer Erfolg gegen Wildparken – Straßenbegleitgrün endlich zurückerobert

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Über ein Jahr hat es gedauert. Jetzt ist es soweit ! Das Straßenbegleitgrün in der Meyerstraße ist wieder Grünfläche.

Immer wieder wurde besonders in den Abendstunden das Straßenbegleitgrün überparkt. Teilweise parkten Autos bis direkt an die Baumstämme heran. (siehe Foto) Dabei kam es durch das rechtswidrige Parken an den Straßeneinmündungen/Kreuzungen teilweise auch zu Behinderungen für Fußgänger.

Während an einigen Ecken das Straßenbegleitgrün durch größere Steine (Findlinge) vor dem Überparken faktisch geschützt war, fehlten an anderen Stellen solche Findlinge. Höchstwahrscheinlich wurden einige Findlinge im Laufe der Jahre von unbefugten Dritten einfach entfernt.

Nach mehreren Anträgen und Anfragen von uns zum Thema hat Harburgs Bezirksverwaltung jetzt gehandelt. Seit gestern verhindern neu gesetzte Findlinge ein Wildparken zu Lasten der schwächeren Verkehrsteilnehmer und vor allem auch der Bäume. Spät, aber doch ! Hartnäckigkeit zahlt sich aus.

10Jun

Schluss mit rücksichtslosem Wildparken Antrag der NL erfolgreich

IMG_Poller0470Am östlichen Ende der Haakestraße befindet sich stadteinwärts Richtung Technischer Universität eine Auffahrt zu einem dort beginnenden Radweg (siehe Foto). Immer wieder wurde die Radwegeauffahrt bzw. der dort beginnende Radweg von Autos zugeparkt. Betroffen war neben dem Radweg auch der unmittelbar benachbarte Gehweg, wo regelmäßig rechtswidrig und teilweise verkehrsbehindernd geparkt wurde. Die Bezirksversammlung Harburg hat im vergangenen November auf Antrag der Neuen Liberalen – die Sozialliberalen, (NL) die Polizei darum ersucht, in den Abendstunden am angegebenen Ort verstärkt auf Falschparker zu kontrollieren. Da diese Kontrollen in keiner Weise reichten, um Abhilfe zu schaffen, wurden nun entlang des gesamten Straßenabschnitts zwischen Niemannstraße und Am Schwarzenbergcampus Poller installiert. Künftig ist dort Schluss mit wildem und rücksichtslosem Parken.

23Mai

Tempo 30 in Wohngebieten endlich ausweiten – fließender Busverkehr darf kein Hindernis für Verkehrsberuhigung sein.

IMG_BUs20160725_201451733Viele Menschen fordern Verkehrsberuhigung vor ihrer Haustür. Doch Hamburgs Behörden lehnen die Anordnung von Tempo 30 oft mit dem Argument ab, dass der Busverkehr nicht beeinträchtigt werden dürfe. Dieses Argument ist absurd, wie die neueste Antwort auf eine Anfrage der Neuen Liberalen- die Sozialliberalen- ergeben hat.

Die Busse, die zentral in Harburg verkehren, fahren nach Auskunft der Behörde dort tagsüber in der Regel mit einer mittleren Geschwindigkeit von unter 20 km/h. Die Nachtbuslinien haben eine mittlere Geschwindigkeit von unter 25km/h und werden zudem oft kaum genutzt.

Es ist nicht einsehbar, warum ein Bus, der nachts im Mittel ohnehin nur 25 km/h fährt und dabei im Schnitt gerade einmal 5-7 Personen befördert, nachts nicht Tempo 30 fahren soll.

Tagsüber fahren die Busse fast durchweg im Schnitt mit ca. 15 km /h sehr langsam. Warum sollte es da kein Tempo 30 geben? Die Geschwindigkeit dürfte dem jedenfalls nicht entgegenstehen!

Es ist enttäuschend. Nun regieren seit Jahren die Grünen im Hamburger Rathaus mit. Neue Tempo-30 Zonen hat es in Harburg seither nicht gegeben, von dem lange zuvor geplanten und wenig kontrollierten Tempo30 nachts in der Moorstraße und der nördlichen Winsener Straße abgesehen. Eine umweltfreundlichere und sozialere Verkehrspolitik mit mehr Lärmschutz, mehr Verkehrssicherheit und besserer Luft sucht man leider vergebens.

07Mai

Neue Blumenbeete für die Lüneburger Straße ! Jetzige Baumscheiben optisch unattraktiv

IMG_Baumscheibe0450Nach dem Ende des Business Improvement Distrikt (BID) in der Lüneburger Straße sind seit 2017 leider etliche Maßnahmen weggefallen, die geeignet waren, die Lüneburger Straße wenigstens einigermaßen attraktiv zu gestalten.
So gab es früher mehrere teilweise sehr ansprechend gestaltetet Blumenbeete um die Bäume herum. Im letzten Jahr sind diese Blumenbeete beseitigt worden und durch so genannte Baumscheiben ersetzt worden. Das Erscheinungsbild der Lüneburger Straße hat damit weiter gelitten. Viele Menschen beschweren sich zu Recht über die optisch wenig ansprechenden gelblichen und sehr künstlich wirkenden Baumscheiben.

Während die gut gepflegten Blumen- und Pflanzenbeete im Einzugsbereich des Harburger Rings das Erscheinungsbild von Harburgs Zentrum seit vielen Jahren schon deutlich heben, wäre zu fragen, weshalb nach Wegfall des BID nicht zumindest einige Blumenbeete auch in der Lüneburger Straße erhalten wurden.

Viele Menschen in Harburg nehmen jedenfalls die Baumscheiben als ausgesprochen unattraktiv wahr und wünschen sich eine ansprechendere Gestaltung des öffentlichen Raums an so zentraler Stelle. Das Straßenbegleitgrün am Harburger Ring macht deutlich, was mit gutem Willen machbar ist, wenn man es nur will. Eine schöne Grüngestaltung sollte ggf. auch ohne BID in die Lüneburger Straße möglich werden.

Wir Sozialliberale haben jetzt einen Antrag gestellt, wonach die Verwaltung nach Möglichkeiten und Finanzierungswegen suchen soll, wie künftig eine ansprechende Grüngestaltung in der Lüneburger Straße realisiert werden kann. Ziel sollte es sein, die derzeitig vorhandenen Baumscheiben wieder zu entfernen und gärtnerisch ansprechende und zugleich nachhaltige Lösungen zu finden.

25Apr

Zustand der Bezirksstraßen oft gefährlich: Straßenschäden zeitnah ausbessern!

IMG_SchlaglochDurch die wechselvolle und teilweise sehr kalte Winterwetterlage im Februar und März 2018 hat auch der Zustand der Bezirksstraßen stark gelitten. Gerade dort, wo bereits bisher leichtere Straßenschäden vorhanden waren, haben diese teilweise deutlich zugenommen.

Löcher im Asphalt und tiefere Spurrillen auf der Fahrbahn stellen eine erhebliche Unfallgefahr nicht nur für Autofahrende sondern vor allem auch für Radfahrende und Fußgänger dar. Gerade die Bezirksstraßen sind es, wo Radfahrer meist auf die Fahrbahn geführt werden oder nach der Straßenverkehrsordnung zum Fahren auf der Fahrbahn verpflichtet sind. Die Ausbesserung von Straßenschäden auf Bezirksstraßen muss deshalb zügig erfolgen.

Eine vorübergehende Anordnung von Tempo 30 bei schweren Straßenschäden hilft da kaum. Die Unfallgefahr gerade für Radfahrende bleibt hoch, da anders als bei Pkws bereits im Falle niedrigerer Geschwindigkeiten schwere Unfälle die Folge sein können. Leicht können bei Dunkelheit Schäden übersehen werden. Auch kleinere Ausweichmanöver genügen oft, um bei Radfahrenden zu Unfällen zu führen.

Wer also den Radverkehr fördern will, muss besonders für einen guten Zustand der Bezirksstraßen sorgen. Zwar soll im Bezirk Harburg im laufenden Jahr die Grundinstandsetzung von circa 0,7 km erfolgen und circa 5,2 Fahrbahnkilometer saniert werden. Dies wird jedoch nach diesem Winter in keiner Weise ausreichen, um die vielen Straßenschäden zeitnah zu beseitigen.

Fachbehörde und Bezirksverwaltung müssen die aktuellen Straßenschäden aller Bezirksstraßen verstärkt ins Visier zu nehmen und die Schäden zügig ausbessern. Wir Sozialliberale forderten hier die Unterstützung aller Parteien ein. SPD und CDU in der Bezirksversammlung Harburg lehnten den Antrag mit ihrer Mehrheit gleichwohl ab und zwar ohne Begründung.

28Mrz

Wir wollen kein „Klein-Manhattan“ in Harburgs Binnenhafen! Wir fordern: Rahmenplan überarbeiten- städtebauliches Gesamtkonzept erstellen – maritimes Flair weiter entwickeln! GroKo und mit ihr fast alle anderen Parteien lehnen ab

IMG_BinnenhafenFridtjof0293Der Harburger Binnenhafen hat herausragende Bedeutung für die aktuelle Stadtplanung im Bezirk. So sieht die Bezirksverwaltung ein Wohnungsbaupotenzial von weiteren 1500 Wohnungen im Hafenbereich.
Zugleich gibt es eine ganze Reihe von gewerblichen Bauprojekten, die zu einer erheblichen Nachverdichtung führen werden. Besonders weitere Hochhäuser werden voraussichtlich das zukünftige Gesicht des Binnenhafens prägen.
Neben dem Hotelturm am Veritaskai auf dem Gelände des ehemaligen Beach-Club sind in Nachbarschaft dazu mit dem Projekt „Neuländer Quarree“ und dem Vorhaben auf der Fläche des ehemaligen Fabrik der New-York-Hamburger Gummi-Waren Compagnie zwei weitere Hochhäuser geplant.
Nicht zuletzt soll in der Blohmstraße im Rahmen des Projekts „Hamburg Innovation Port“ ein bis zu 72 Meter hohes Gebäude entstehen.
Die Realisierung all dieser Projekte wird den Binnenhafen einerseits zweifellos bereichern. Andererseits wird sich das Quartier in seiner Anmutung stark verändern. Die Aufenthaltsqualität zwischen hohen Häuserschluchten könnte leiden und das „Kleinklima“ durch ungünstige Windkanäle Schaden nehmen.
Auch das Erscheinungsbild des Binnenhafens aus der Ferne könnte sich eines Tages aus mancher Perspektive wie eine „hohe Wand“ darstellen, wenn nicht konzeptionell und stadtbaulich vorausschauend gegengesteuert wird.
Wir beantragten deshalb, die Verwaltung möge für den Harburger Binnenhafen ein städtebauliches Gesamtkonzept entwickeln. Ziele sollen dabei sein, die sich derzeit abzeichnende massive Nachverdichtung durch Hochhäuser einzudämmen und Aufenthaltsqualität, verträgliches „Kleinklima“ und maritimes Flair im Rahmen der weiteren baulichen Entwicklung sicherzustellen. Diesen Zielen entsprechend soll der bestehende Rahmenplan unter maßgeblicher Beteiligung der Begleitgruppe Harburger Binnenhafen angepasst und weiterentwickelt werden.
SPD, CDU, Grüne, Linke und FDP unterstützten dieses wichtige Anliegen leider nicht. Es wird Zeit, dass Stadtplanung in Harburg von der Politik wieder ernst genommen wird. Es kann nicht sein, dass von Einzelprojet zu Einzelprojekt entscheiden wird und dabei das große Ganze aus den Augen gerät.